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Diese nuraghische Ansiedlung wird als beispielhaftes Symbol der nuraghischen Architektur Sardiniens anerkannt. Die Errichtung begann im 2. Jahrhundert vor Christus und im Laufe der Zeit entstand eine befestigte Siedlung. Es handelt sich um ein komplexes viereckiges Monument. Dieses besteht aus einer Hauptburg, welche ursprünglich 18 Meter hoch war. In ihrem Inneren befinden sich drei auf verschiedene Ebenen gebaute Säle, wobei jeder von ihnen mit einer Wendeltreppe ausgestattet wurde, die an der Wand entlangführt. In einer späterer Zeit wurden zahlreiche Hütten sowie vier Seitentürme gebaut. Diese waren untereinander durch eine massive Mauer verbunden. In diesem Hüttendorf wohnte wahrscheinlich das Stammesoberhaupt oder der Prinz, der – so vermutet man zumindest - im Falle von Gefahr allen Dorfbewohnern Gastfreundschaft anbot! Zwischen dem 8. und dem 10. Jahrhundert, der Zeit der karthagischen Invasionen, wurden die Stätten am intensivsten erweitert und befestigt. Trotzdem konnten die Karthager eindringen und das nuraghische Schutzsystem zerstören. Das nuraghische Dorf wurde aber trotzdem bis zum 3. Jahrhundert nach Christus bewohnt.