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Die Tomaten wurden von den Spanier nach Europa gebracht, anfangs als Zierpflanzen, wegen der roten Früchte und den breiten grünen Blätter. Viel später fing man an sie wegen der Köstlichkeit ihrer Früchte zu genießen.
Eine große Anzahl von Sorten wird angebaut, sowohl für den Eigenkonsum als auch für den Lebensmittelindustriebedarf. Runde, birnenförmige oder ovale Früchte mit einer flachen oder gerippten Oberfläche zeigen sich in eine ganze Palette von Farben, von Orange bis zu Dunkelrot.
Außerhalb der Familienproduktion für den Eigenbedarf, oder Konserven, auch Großanbauer haben sich für die organische Landwirtschaft entschlossen um die Qualität ihrer Produkte zu erhöhen. Authentische und charakteristische Früchte mit einem süßen Geschmack werden in dieser Art erhalten.
Tomaten schmecken fabelhaft roh in Salaten mit Olivenöl um ihre natürliche Nährwerte zu erhalten. Sie sind unverzichtbar in der sardinischen Kochkunst und in die Herstellung verschiedener Soßen.
Der Anbau der Tomaten ist sehr verbreitet im Mittel-Campidano. Entlang der Landstraßen erblickt man weite Felder rot gefärbt von den reifen Früchten, insbesondere in den Dörfern die sich in den Ebenen ausbreiten, wie z.B. Serramanna, Samassi und Villasor. Dort kann man jedes Jahr, während des Tomatenjahrmarktes, diese Früchte aber auch andere lokale landwirtschaftliche Produkte auskosten.