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Die Entwicklung der Tierzucht, vor allem was die Schaf-, Ziegen und Schweinezucht betrifft, beruht zum Teil auf die Geschichte der vielen Invasionen der Insel in längst vergessenen Zeiten, welche die Bewohner der Insel zwangen Zuflucht im Inneren der Insel. Demzufolge wurde die Provinz Mittel-Campidano, wo sich die Ebenen mit weiten Weiden und Gebirgsländer abwechseln, von Schweinezüchtern und Ziegenherden angesiedelt, und die Tradition der Tierzucht wurde über Generationen geliefert.
Typische Fleischgerichte verleihen der Lokalküche die Geschmäcker und Aromen der felsigen Gebirge und der alten Länder. Am Spieß gebratene Fleischarten umfassen Milchferkel, Lamm und Milchzicklein; das letztere hat einen delikaten, wilden Geschmack, resultierend auf der Fütterung exklusiv mit Ziegenmilch von den Ziegenherden die auf den Weiden zwischen den Wildbüschen grasen.
Nichts geht von einem Tier verloren: die Innereien werden zur Erstellung besonderer Gerichte mit einem intensiven, markanten Geschmack, wie z.B. Cordula, gebratene Hammel-, Schafs- oder Ziegeninnereien, gerollt und umwunden um Geflecht zu formen, und Trattalia, Lamm- oder Zickleineingeweide, ebenso geflochten in eine zylindrische Form.
Natürlich wird Wild ebenso geschätzt. Das Fleisch wird meisterhaft gekocht und gewürzt mit Wildkräutern und Stauden.